Hubertusschiessen 2014


Hubertusschiessen 2014 in Wetzlar Dahlheim


Der Vorstand des Ortsverbandes Marburg-Wetzlar-Diez hat zum 18. Oktober 2014 seine Mitglieder sowie Gäste zu seinem 28. Hubertusschiessen auf die Anlage des Vorstädter Schützenvereins nach Wetzlar-Dahlheim geladen. Dieser Einladung folgten 12 Mitglieder und 12 Gäste. Besonders erfreulich war dabei die Anreise von 6 Soldaten unserer Patenkompanie aus Erfurt.

 


Pünktlich um 14 Uhr konnte der Vorsitzende, Klaus Meurer, die eintreffenden Teilnehmer der Schiessveranstaltung begrüßen und zu einer kleinen Stärkung in Form einer Kaffeetafel mit verschiedenen Kuchen, welche die Mitglieder Gerti Lörke und Uwe Berger dem Ortsverband gespendet hatten, einladen. Zwischenzeitlich wurde durch den Leiter der Schiessveranstaltung, unserem Kameraden Horst Kuhlemann, den Teilnehmern eine kurze Unterweisung und Erklärung der zum Einsatz kommenden Waffen und die Modalitäten des Schiessens erklärt, bevor das erste Rennen an den Schützenstand gebeten wurde. Als Aufsichten beim Schützen stellten sich die als Gäste aus Erfurt angereisten Kameraden Christian Büsser und Stefan Klingenschmidt zum wiederholten mal zur Verfügung.



Als erste Disziplin wurde mit der Pistole P38 Kaliber 9 mm mit 8 Schuss auf eine 10er Ringscheibe 25 Meter geschossen. Als Ergebnis wurden die 5 besten Treffer gewertet. Im Anschluss wurde eine Spezialdisziplin als Besonderheit durchgeführt. Mit einer schweren Sport-Luftpistole konnten in einem ersten Durchgang 5 Schuss auf jeweils eine Klappscheibe abgegeben werden. Als Besonderheit war dabei die Tatsache, dass die jeweilige Scheibe nur bei einem direkten Mittelpunkttreffer abklappte. Als Handycap erwies sich dabei das umständliche Spannen und die ungewohnte Schwere der Waffe, sodass selbst gute und geübte Schützen nur wenig Treffer landen konnten. Aber Horst Kuhlemann hatte diese Disziplin mit einem Hintergedanken in das Programm eingebaut. Denn alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Leistungen durch ein zweites und weitere Rennen zu verbessern. Jedoch wurde nun für jedes weitere Rennen ein Betrag von 1 € abverlangt, der dann am Ende dem Fonds Feldjäger helfen Feldjägern zugeführt werden sollte. Dies motivierte sehr viele Kameraden, sodass zum Ende ein Betrag von 42 € zusammenkam. Als Königsdisziplin aber kann man das Schiessen auf die Ehrenscheibe benennen. Mit einem Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr wurde auf eine Bildscheibe Schwarzbär aus 100 Meter Entfernung geschossen. Jeder Schütze hatte dabei 2 Patronen zur Verfügung, mit dem ersten Schuss auf eine Ringscheibe konnte man sich mit der Eigenart des Gewehres, besonders leichter Abzug, vertraut machen, bevor mit dem zweiten Schuss ein Treffer auf der Bildscheibe aufgebracht werden sollte.



Durch die gute Vorbereitung und souveräne Leitung des Schiessens konnte man nach zwei Stunden mit der Auswertung beginnen und die Platzierungen ermitteln.


Platziert haben sich:

Pistole P38:

1. Sieger mit 43 Ringen Martin Scholz
2. Sieger mit 39 Ringen Peter Wachtel
3. Sieger mit 32 Ringen Christian Büsser

Sport-Luftpistole:

Sieger mit je 4 Treffer Stefan Klingenschmidt / Christian Büsser

Ehrenscheibe:

Karsten Fischer


Die Siegerehrung wurde im Anschluss durch den Ortsverbands-Vorsitzenden Klaus Meurer durchgeführt. Er zeichnete die Platzierten mit einer Urkunde und einem Geschenk aus und überreichte dazu eine Flasche Riesling aus der Pfalz. Einen besonderen Dank sprach der Vorsitzende aber dem Kameraden Horst Kuhlemann für das bereits zum siebenten mal in vorbildlicher Weise durchgeführte und geleitete Hubertusschiessen aus und überreichte ein Geschenk. Für seine, über lange Jahre uneigennützige und vorbildliche Mitarbeit bei den Hubertusschiessveranstaltungen des Ortsverbandes zeichnete der Vorsitzende den Kameraden Horst Kuhlemann mit der Ehrennadel der Kameradschaft in Silber aus. Von dieser Stelle nochmals Dank und Glückwunsch an den Kameraden.


Der Wirt des Schützenhauses, Herr Egon Leutka, hatte zwischenzeitlich einen deftigen Schweinebraten zubereitet und konnte diesen mit entsprechenden Beilagen den hungrigen Teilnehmer servieren. Bei einem gut gezapften Bier oder anderen Getränken hatte man noch ausreichend Zeit zu kameradschaftlichen Gesprächen. Dies wurde besonders von den jüngeren Gästen und aktiven Soldaten genutzt. Da die meisten Teilnehmer noch einen sehr weiten Fahrweg vor sich hatten, mußte man sich leider viel zu früh verabschieden. Allerdings mit dem Versprechen, sich auch im nächsten Jahr wieder zu einem Hubertusschiessen zu treffen.



________________________________________________________________________________________________

Copyright
© Kameradschaft der Feldjäger e.V. / OV Marburg-Wetzlar-Diez - Alle Rechte vorbehalten